Der Ausbau erneuerbarer Energien muss wieder deutlich an Tempo gewinnen, betont der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) angesichts alarmierender Zahlen des gestern präsentierten EAG-Monitoringberichts der E-Control. Der jährliche Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung ist seit dem Rekordjahr 2023 deutlich zurückgegangen. Bei Windkraft, Wasserkraft und Bioenergie bleibt der Ausbau deutlich hinter dem notwendigen Niveau zurück. Auch bei der Photovoltaik, die in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Teil des Ausbaus getragen hat, zeigt sich eine Abschwächung.
ie Österreich die Wärmewende auf Kurs bringt und den Umstieg von fossilen Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Heizsysteme voranbringen kann, diskutierte der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) beim gestrigen „Fachdialog: Politische Steuerung der Wärmewende – Mit den richtigen Mitteln raus aus Öl und Gas beim Heizen“. Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis besprachen die Ursachen der schleppenden Defossilisierung des Gebäudesektors und diskutierten Instrumente, mit denen der Heizungstausch planbar, wirksam und sozial verträglich gelingen kann.
Wien — Das Klimagesetz wurde heute im Ministerrat behandelt. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt, dass damit endlich ein gesetzlicher Rahmen für Österreichs Klimapolitik geschaffen werden soll. Fraglich ist jedoch, ob dieser Rahmen und der bis Ende 2027 vorgesehene Klimafahrplan Österreich tatsächlich auf Kurs zur Klimaneutralität 2040 bringen. Für den EEÖ ist die Vorlage eines Klimafahrplans bis Ende 2027 wenig ambitioniert. Wesentliche Eckpunkte eines eines solchen Plans wie Maßnahmen zur Dekarbonisierung in den Bereichen Wärme, Mobilität und Strom sind seit Langem bekannt und müssten zeitnah umgesetzt werden.
EEÖ fordert Klarheit bei Finanzierungsmöglichkeiten bis 2040 und zusätzliche Maßnahmen für den kontinuierlichen Ausstieg
Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) warnt vor einem neuerlichen Stillstand beim Umstieg auf klimafreundliches Heizen. Nach aktuellem Trend werden die für 2026 vorgesehenen Fördermittel bereits in den nächsten Tagen ausgeschöpft sein. Damit können heuer nur etwa 30.000 fossile Heizungen gegen erneuerbare Systeme getauscht werden - notwendig wären jedoch mehr als 80.000 pro Jahr.
Die heute von der Bundesregierung präsentierte Einigung im Rahmen der Reformpartnerschaft, wonach für Energiegesetze künftig keine Zweidrittelmehrheit mehr erforderlich sein soll, bewertet der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) sehr kritisch.
Wien | Ein kühler Kopf ist dieser Tage doppelt gefragt, betont der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ): Nicht nur angesichts der aktuellen Hitzewelle, sondern auch bei der Entscheidung für das Heizsystem der Zukunft. Wer von Öl und Gas auf erneuerbare Energien umsteigt, schützt sich vor Preisschocks auf den internationalen Energiemärkten und senkt dauerhaft seine Heizkosten. So kann etwa ein Wechsel von einer Gasheizung auf Pellets aktuell eine Einsparung von bis zu 2.500 Euro pro Jahr bringen. Auch Wärmepumpen, Solarthermie, Geothermie und moderne Biomassesysteme ermöglichen solche Ersparnisse.
Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) fordert erneut eine rasche Vorlage und den Beschluss des Grüngasgesetzes, kurz EGG. Trotz langjähriger Ankündigungen fehlt in Österreich weiterhin ein klarer Rechtsrahmen für den tragfähigen Ausbau von Grünem Gas. Dabei könnte allein Biomethan innerhalb der nächsten Jahre das Regierungsziel von 6,5 Terawattstunden erreichen und damit wesentliche Mengen an fossilem Gas ersetzen, wenn die Rahmenbedingungen passen. Bis 2040 liegt das realisierbare Potential sogar bei 20 bis 40 TWh, je nach politischer Ambition.
Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die Einigung zum Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) durch die Regierungsparteien und die Grünen. Im Zuge der Verhandlungen zur Herstellung der Zweidrittelmehrheit konnten mit den Grünen stellenweise Verbesserungen erzielt werden: Die Ausbauziele für 2030 wurden etwas angehoben, erstmals gibt es nun ein Ziel für 2035 von 40 TWh sowie einen Mechanismus, der rechtzeitig Klarheit über die Beiträge von Bund und Ländern schaffen soll.
Während Finanzminister Marterbauer in der heutigen Budgetrede den Ausbau erneuerbarer Energien als Schlüssel zu Krisenfestigkeit und Wohlstand für Österreich hervorhebt, spiegeln Budgetankündigungen und aktuelle Regierungspolitik diese Bedeutung bisher nur unzureichend wider, betont der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). Mit der angekündigten, aber reduzierten Förderung für den Heizkesseltausch und ersten Schritten zum Abbau fossiler Subventionen seien nur geringe Fortschritte zu erwarten. Flankierende Maßnahmen sind dringend geboten, so der EEÖ, sonst wird die Wärmewende verschleppt.
Wien, – Zur aktuellen Diskussion um das EABG ordnet der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) ein und weist auf einen grundlegenden Widerspruch im Entwurf hin: Während das Gesetz mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen soll, bleibt die vorgesehene Zielarchitektur hinter den bisherigen Ambitionen Österreichs zurück.
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