Energieimporte treiben Außenhandelsbilanzdefizit

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Aufgrund der niedrigen Verfügbarkeit und zugleich hohen Abhängigkeit von fossilen Energien ist Österreich ein Nettoimporteur von Energie. Abzüglich der Exporte fließen jährlich rund 9,5 Milliarden Euro für Öl, Kohle, Gas und Stromimporte aus Österreich ab. In der österreichischen Außenhandelsbilanz ist das der größte belastende Posten. Die Energieimporte sind zuletzt um knapp 20% gestiegen, die Exporte lediglich um 17%. Insgesamt importiert Österreich jährlich Waren im Gegenwert von 155 Milliarden Euro, während es Waren im Wert von 150 Milliarden Euro exportiert. Bereits die Halbierung des Außenhandelsbilanzdefizits im Energiebereich durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz würden Österreich einen Handelsbilanz-Überschuss bescheren. Konkret können die Energieimporte durch eine Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien auf etwa 60% um rund 50% gesenkt werden, wie Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) vorschlägt. Detailinformationen dazu finden Sie im Nationalen Energie- und Klimaplan des EEÖ.