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    Montag
    Jän082018

    Klimaschutz und Energiewende als Topthema von Regierung erkannt

    Klima- und Energiestrategie soll die Weichen Richtung CO2-Reduktion stellen

    Der EEÖ begrüßt die neue Schwerpunktsetzung der Bundesregierung beim Klimaschutz und Ausbau erneuerbarer Energie. „Der bisher negative Trend bei den österreichischen CO2-Emissionen muss rasch umgekehrt werden“ sieht Peter Püspök, Präsident des EEÖ akuten Handlungsbedarf. Speziell der steigende Energiebedarf in Phasen einer Hochkonjunktur verlangt verstärkt Anstrengungen beim Klimaschutz und erneuerbaren Energien. Die Ankündigungen und Pläne der Regierung zeigen, dass man ernsthaft an der Umsetzung der Energiewende arbeitet. Auch die Vorgabe eines hohen Tempos zeigt in die richtige Richtung.

    Die Tatsache, dass der Klimaschutz auf der ersten Regierungsklausur eine zentrale Rolle eingenommen hat, wird von den Erneuerbaren Energien als sehr erfreulich wahrgenommen. Nachhaltigkeitsministerin Köstinger hat offenbar sowohl die Notwendigkeit rascher Maßnahmen als auch die wirtschaftlichen Chancen einer aktiven Rolle bei der Energiewende erkannt. Das deklarierte Ziel von 100% Strom aus erneuerbarer Energie bis 2030 in Österreich und damit den gesamten Inlandsbedarf mit heimischen Ökostromanlagen abzudecken hält der EEÖ bei zielgerichteter Vorgangsweise für machbar. „Mit der Erreichung dieses Zieles könnte Österreich ein deutliches Zeichen gegen die Atomstromproduktion in den Nachbarstaaten und für eine wirtschaftliche Belebung in Österreich setzen“ meint Peter Püspök abschließend.

    Montag
    Dez182017

    Energiewende als Kernpunkt des neuen Regierungsprogramms

    Die Energiewende nimmt im neuen Regierungsprogramm 2017-2022 eine bedeutende Rolle ein

    ÖVP und FPÖ haben im neuen Regierungsprogramm 2017-2022 Umwelt und Energie eine bedeutende Rolle eingeräumt. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die geplanten Schwerpunkte für den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Reduktion der Abhängigkeit von atomaren und fossilen Energien. „ÖVP und FPÖ haben mit der Zusammenlegung von Umwelt, Energie, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft ein starkes „Energiewendeministerium“ geformt. Jetzt gilt es durch eine ambitionierte Klima- und Energiestrategie, das angepeilte Ziel von 100% erneuerbare Energiequellen am Gesamtstromverbrauch bis 2030 sicher zu stellen,“ meint Peter Püspök, Präsident von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). Das bedeutet, dass das notwendige Ausbautempo von Erzeugungskapazitäten im Strombereich in den nächsten Jahren verdreifacht werden muss.

    Im Wärmebereich ist der weitere Ausbau von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sowie der mittelfristige Ausstieg aus Ölheizungen im Neubau geplant. Die großen Herausforderungen der Energiewende, den forcierten Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten sowie umfassende Maßnahmen zur Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf erneuerbare Energien werden intensive Detailarbeit erfordern. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) steht als konstruktiver Partner für die Erarbeitung und Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Verfügung.

    Die Schwerpunkte des neuen Regierungsprogramms 2017-2022 im Energiebereich finden Sie hier.

    Donnerstag
    Dez142017

    Energiewende zum Guten wenden

    Österreich muss im kommenden EU-Ministerrat eine progressive Rolle für den Ausbau Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz einnehmen

    Wien, 14.12.2017; Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) fordert die VertreterInnen Österreichs beim nächsten EU-Ministerrat am Montag, den 18.12.2017 auf, den Vorschlägen des EU-Parlaments der letzten Wochen zu folgen und noch starke Verbesserungen für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz von Österreich aus einzubringen.

    „Die VertreterInnen Österreichs müssen das derzeit in Ausarbeitung befindliche EU-Energiepaket für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz noch zum Guten wenden“, stellt Peter Molnar, Geschäftsführer von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), fest. Die derzeit von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Ziele für den Ausbau Erneuerbarer Energien sind so niedrig, dass eine Verlangsamung der Nutzung und des Ausbaus Erneuerbarer Energien die Folge wäre. Europa würde bei den Investitionen in Erneuerbare hinter China, USA und sogar Indien zurückfallen. Derzeit gibt es keine verbindlichen, nationalen Ziele für die einzelnen Mitgliedsstaaten beim Ausbau Erneuerbarer Energien, keine Sicherstellung des Mehrwerts von Ökostrom im europäischen Strommarkt und keine wirksamen Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz.

    Österreich liegt mit rd 33% Anteil Erneuerbarer Energie am gesamten Energieverbrauch (für Wärme, Mobilität und Strom) an vierter Stelle in der EU und hat vor allem im Wasserkraft-, Biomasse- und Solarbereich eine technologische Vorreiterrolle. Um die wirtschaftlichen Interessen Österreichs bestmöglich zu wahren, muss eine klare Positionierung für den Ausbau Erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz in Europa erfolgen. „Die Endverhandlungen zum EU-Energiepaket werden unter dem Vorsitz Österreichs im 2. Halbjahr 2018 erfolgen. Deshalb muss Österreich jetzt eine konstruktive und progressive Haltung zum Ausbau Erneuerbarer Energien und zur Energieeffizienz einnehmen“, mahnt Erwin Mayer, stv Geschäftsführer von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), ein.

    Die wichtigsten Forderungen sind:

    - Erhöhung der EU-Ziele bei Erneuerbaren Energien von 27% auf 35% und Energieeffizienz von 30% auf 40% bis 2030

    - Verbindliche, nationale Ziele für Ökostromausbau und Energieeffizienz

    - Verbindliche Steigerung des Erneuerbaren-Anteils im Sektor Heizen&Kühlen um zumindest 2% jährlich (analog Forderungen des EU-Parlaments)

    Die Vertreterinnen des Wirtschaftsministeriums müssen deshalb schon im kommenden EU-Ministerrat Österreich als Vorbild für Europa positionieren und die EU-Präsidentschaft 2018 dazu nutzen, die Energiewende und österreichische Technologien nach vorne zu bringen. „Die derzeit von den neuen Regierungsparteien vorliegenden Schwerpunkte in der Klima- und Energiepolitik weisen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die VertreterInnen Österreichs in den internationalen Gremien müssen jetzt umgehend die neue, ambitioniertere Rolle Österreichs in der EU-Debatte zum Ausbau Erneuerbarer Energien und zur Energieeffizienz aufnehmen, und eine progressive Rolle in den Diskussionen spielen. Österreich muss die Jahrhundertchance „Energiewende“ offensiv wahrnehmen und eine starke Stimme in Europa für den Ausbau Erneuerbarer Energien und steigender Energieeffizienz sein“, schließt Peter Püspök, Präsident von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), ab.

    Donnerstag
    Nov232017

    Appell der Wirtschaft für Energiewende und Klimaschutz

    ÖVP und FPÖ verhandeln bei ihren Koalitionsgesprächen am Donnerstag das Thema Energie und Umwelt. Österreichs Wirtschaft wendet sich unterdessen in einem "dringenden Appell" an die künftige Bundesregierung und fordert eine zukunftsweisende Energie- und Klimapolitik. Klimaschutz soll demnach zu einem zentralen Projekt der kommenden Legislaturperiode werden, fordern die Unternehmen.

    242 österreichische Konzerne und Betriebe haben auf Initiative der Umweltorganisationen WWF und Global 2000 den "Appell der Wirtschaft" unterzeichnet. Darunter befinden sich bekannte Unternehmen wie die voestalpine, Rosenbauer, Wienerberger, Palfinger, die Umdasch-Gruppe, Spar, Rewe, die Erste Group, T-Mobile oder Ikea.

    "Als verantwortungsbewusste Unternehmen wollen wir selbst zum Klimaschutz beitragen. Dafür brauchen wir tatkräftige Unterstützung aus der Politik. Wichtig ist für uns eine langfristige Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik, um Planungs- und Investitionssicherheit zu stärken", halten die 242 Unternehmen, die gemeinsam 46 Milliarden Euro Umsatz machen und 235.000 Mitarbeiter beschäftigen, in einem der APA vorliegenden Schreiben an ÖVP-Chef Sebastian Kurz und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache fest.

    Es brauche in der nächsten Legislaturperiode einen größeren Stellenwert der Energie- und Klimapolitik. Die notwendigen Schritte für den Aufbau eines zukunftsfähigen Energiesystems müssten jetzt eingeleitet werden. Dies sei wichtig, um teure Fehlinvestitionen zu vermeiden. Die Wirtschaftsunternehmen appellieren deshalb an die künftige Regierung, eine Reihe von konkreten Punkten umzusetzen. An erster Stelle fordern sie die Erstellung einer verbindlichen Gesamtstrategie für den Energie- und Klimabereich. "Ziel ist der vollständige Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis 2050 mit Umsetzungsplan, Zwischenschritten und jährlichem Monitoring." Weiters soll die Produktion von sauberem Strom ausgebaut werden. Bis 2030 soll es 100 Prozent naturverträglichen Strom geben.

    Darüber hinaus fordern die Unternehmen einen Aktionsplan für saubere Mobilität von Personen und Gütern. Ziel sei dabei eine Mobilitätswende im urbanen sowie ländlichen Raum durch Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und Forcierung der E-Mobilität. Auch ein Maßnahmenpaket für nachhaltige Wärmeversorgung sowie ein Programm für Energieeffizienz und Energiesparen wünschen sich die Betriebe.

    Die Energiewende soll zudem im Umbau des Steuer- und Abgabensystems ihren Niederschlag finden. Fossile Energieträger sollen stärker belastet werden, während der Faktor Arbeit sowie Investitionen in die Energiewende steuerlich entlastet werden sollen. Die Umgestaltung des Steuersystems soll dabei "aufkommensneutral" sein.

    "Wir sind bereit unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung, effiziente Produktionstechnologien und Dienstleistungsprozesse sowie umweltschonende Mobilitätslösungen entsprechend auszurichten. Dafür brauchen wir aber auch klare Leitplanken der Politik. Bitte stellen sie sicher, dass die wesentlichen Schritte zügig und konsequent umgesetzt werden", schreiben die Unternehmen an Kurz und Strache. "Wir sehen die große Chance, neue Märkte zu eröffnen, tausende Arbeitsplätze zu schaffen und Konjunkturimpulse zu setzen. Nützen wir diese Chance und zeigen wir, dass in Österreich die Umsetzung der Energiewende gelingen wird."

    Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat unterdessen die Einrichtung eines "Klimaschutzministeriums" gefordert. Dort sollten auch die Agenden Energie, Umwelt und Verkehr gebündelt sein, hieß es in einer Aussendung. Geführt werden solle das Ressort "durch einen unabhängigen Experten oder eine unabhängige Expertin". Für den Ministerposten schlug Greenpeace bereits mögliche Kandidaten vor: Genannt wurde der Klimaexperte vom Umweltbundesamt, Jürgen Schneider, sowie die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb von der Universität für Bodenkultur Wien. "Nur so kann ausgeschlossen werden, dass Partei- und Konzerninteressen die notwendigen Aktivitäten für Klimaschutz weiter verschleppen", so Egit.

     

    Der Brief zum Download

    Montag
    Nov202017

    Pressekonferenz: "Wie heizt man am günstigsten?" Videostatement

    Dr. Christian Rakos, CEO von propellets Austria