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    Donnerstag
    Nov162017

    Pressekonferenz: "Wie heizt man am günstigsten?"

    Samstag
    Nov112017

    EEÖ-Pressekonferenz: Wie heizt man am günstigsten?

    TU Wien vergleicht die Kosten erneuerbarer und fossiler Heizsysteme

    Hier finden Sie die Unterlagen zur Pressekonferenz

    Wien - Pünktlich mit dem Beginn der Heiz-Saison werden landesweit verschiedenen Heizkostenvergleiche präsentiert. Für Investitionsentscheidungen und die Ausgestaltung von politischen Maßnahmen sind diese meist nur bedingt geeignet. Die TU Wien präsentiert eine detaillierte Vollkostenanalyse, die auf dem realen Gebäudebestand Österreichs und den zur Verfügung stehenden Heizsystemen basiert. Das Ergebnis gibt Konsumenten wichtige Anhaltspunkte für die Wahl des Heizsystems. Peter Stieger, Geschäftsführer von ENGIE Energie, Tochter des weltweit tätigen Energiekonzerns ENGIE und Peter Püspöck Präsident des Verband Erneuerbare Energie Österreich kommentieren die Ergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für Politik, Konsumenten und Wirtschaft. 

    Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

    • Dr. Lukas Kranzl, Energieexperte und Autor der Studie, TU-Wien
    • Dkfm. Peter Püspök, Präsident EEÖ
    • DI Peter Stieger, Geschäftsführer Engie Energie 

    Wir laden Sie, werte MedienvertreterInnen, ganz herzlich zur Studienpräsentation nächste Woche ein! 

    Datum: Donnerstag, 16. November, 

    Uhrzeit: 09:00 Uhr

    Ort: Motto am Fluss (Restaurant), Schwedenplatz 2, 1010 Wien 

    Freitag
    Nov102017

    Faktencheck Energiewende

    Fakten statt Mythen zur Zukunft der Energieversorgung


    Die globale Energieversorgung ist im Wandel. International werden zunehmend die Weichen für ein neues Energiesystem gestellt, das den Ansprüchen des Pariser Klimaabkommens gerecht werden soll und somit den schrittweisen und vollständigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energie forciert.

    Dieser Weg ist nicht einfach, aber zahlreiche ermutigende Beispiele aus Österreich und der ganzen Welt zeigen, dass es auf diesem Weg kein Zurück mehr gibt. Die globale Marktdynamik im Bereich erneuerbarer Energien und die zuletzt stagnierende Entwicklung der CO2-Emissionen beweisen, dass Prognosen aus der Vergangenheit von der Realität überholt wurden. In diesem Strukturwandel steckt auch eine enorme Chance für Österreichs Wirtschaft, wenn sie sich mit innovativen Technologien, Dienstleistungen und Ideen am globalen Markt positionieren kann. Das Klimaabkommen von Paris hat dafür eine weltweite gemeinsame Grundlage geschaffen. Es schreibt das Ziel fest, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen und alle Anstrengungen zu unternehmen, um unter +1,5°C zu bleiben. Die Klimakrise erfordert rasches, verantwortungsvolles und ambitioniertes Handeln. Der zügige Umbau unseres Energie- und Mobilitätssystems hat dabei besondere Priorität.

    Der „Faktencheck Energiewende 2017/2018“ greift in bewährter Weise einige der wichtigsten Argumente der aktuellen Diskussion auf und bereitet Grundlagen und Informationen auf.

    Download

    Mittwoch
    Okt252017

    Einladung: Trends, Fakten und Mythen zum Energiesystem der Zukunft

    Der Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich laden Sie zur Veranstaltung:

    Trends, Fakten und Mythen zum Energiesystem der Zukunft


    Präsentation des „Faktencheck Energiewende 2017/2018“ gemeinsam mit dem von Barack Obama ausgezeichneten Energieforscher Michael Stadler

    •          Wann: 8. November 2017 10:00 – 13:15

    •          Wo: Museumsquartier, Barocke Säle (Haupteingang), Museumsplatz 1, 1070 Wien

    •          Anmeldung: Bitte über diesen Anmeldelink (begrenzte Platzzahl) https://www.klimafonds.gv.at/veranstaltungen/emailanmeldung

     

    Die globale Energieversorgung ist im Wandel. International werden die Weichen für ein neues Energiesystem gestellt, das den Ansprüchen des Pariser Klimaabkommens gerecht werden soll und den schrittweisen und vollständigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energie forciert. Auf den Tag genau ein Jahr nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump wirft die Veranstaltung einen Blick auf aktuelle Trends und Weichenstellungen in der neuen Energiewelt. In vielen Bereichen bleibt durch den Erfolg der erneuerbaren Energien und die Dezentralisierung kaum ein Stein auf dem anderen. Auch der Durchbruch der Elektromobilität und die Digitalisierung werden dabei neben der Dekarbonisierung zum Treiber der Energiewende. Die Entwicklung der globalen Energiemärkte ist auch eine Chance für Innovationen und Exporttechnologien aus Österreich. Die Zukunft der Heimmärkte in Europa und Österreich wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.

     

    Im Rahmen der Veranstaltung wird der in Kalifornien und Österreich tätige, renommierte und international ausgezeichnete Energieforscher Michael Stadler die Rolle der Dezentralisierung und intelligenten Energienetze für das Energiesystem der Zukunft beschreiben. Stadler wurde im Jahr 2016 durch den damaligen US-Präsidenten Barack Obama mit dem „Presidential Early Career Award for Scientists and Engineers“ ausgezeichnet. Nach seiner mehr als 10-jährigen Forschungstätigkeit an der Universität Berkeley in Kalifornien kehrte er heuer in seine Heimat zurück und betreut das Forscherteam „Intelligente Netze und Mikro-Netze“ des K1-Kompetenzzentrums BIOENERGY 2020+.

     

    Anlass der Veranstaltung ist die Vorstellung des gemeinsam vom Klima- und Energiefonds sowie Erneuerbare Energie Österreich herausgegebenen „Faktencheck Energiewende 2017/2018“. Bereits zum vierten Mal bietet der Faktencheck Energiewende eine umfassende Aufarbeitung aktueller Daten, Fakten und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion. Er zeigt auf Basis internationaler Studien in zehn Kapiteln wirtschaftliche und ökologische Trends und entkräftet mit Fakten die gängigsten Mythen rund um das Thema „Energiewende“.

     

    Ablauf:

    10:00: Check-in

    10:30: Eröffnung und Begrüßung durch Ingmar Höbarth (Geschäftsführer Klima- und Energiefonds) und Peter Püspök (Präsident Erneuerbare Energie Österreich)

    10:45: Vortrag zur „Dezentralisierung der Energieversorgung“ von Michael Stadler, Leiter des Bereichs „Intelligente Netze und Mikro-Netze“ am K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+

    11:15: Präsentation des „Faktencheck Energiewende 2017/2018“ durch Autor Georg Günsberg

    11:45: Publikumsdiskussion mit allen Rednern

    12:15: Ausklang am Buffet

    13:15: Ende der Veranstaltung

    Moderation: Katja Hoyer, Klima- und Energiefonds

     

    Mit freundlichen Grüßen
    Erneuerbare Energie Österreich

    Montag
    Okt162017

    Marktstatistik des BMVIT zeigt Erneuerbare im Abwärtstrend

    Firmen der einzelnen Sparten geben exklusiv Einblicke in die aktuelle Situation

    Wien (OTS) - Der Ausbau der erneuerbaren Energien zeigt nach unten. Die Erneuerbaren-Branche hat es nicht leicht bei einem schwächelnden Heimmarkt. Dabei tragen die erneuerbaren Energien in Österreich bereits ein Drittel zur gesamten Energieversorgung bei. 31.000 Beschäftigte erwirtschaften ein Umsatzvolumen von 4,7 Mrd. Euro. Die ganze Branche spart darüber hinaus in Summe mehr als 13 Mio. t CO2 ein. „Mit den momentan ungünstigen Rahmenbedingungen sind selbst die nationalen Energie- und Klimaziele für das Jahr 2020 nicht zu erreichen“, berichtet Peter Biermayr, Studienautor vom Zentrum für Energiewirtschaft und Umwelt (e-think) und fordert unverzüglich effektive und effiziente Maßnahmen ein. 

    Die Studie des BMVIT „Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2016“ zeigt, dass die Entwicklungen der Erneuerbaren-Branche zum großen Teil eine Bewegung nach unten aufweisen. So ist der Biomassekesselverkauf um 10,9 Prozent, der Solarthermiemarkt um 18,7 Prozent und der Windkraftausbau sogar um 28,7 Prozent eingebrochen. Lediglich die Fotovoltaik konnte einen kleinen Zuwachs um 2,6 Prozent erreichen. „Die Marktzahlen 2016 müssen in Hinblick auf die nationalen Energie- und Klimaziele für das Jahr 2020 und darüber hinaus als Warnung verstanden werden“, erklärt Peter Biermayr, Studienautor vom Zentrum für Energiewirtschaft und Umwelt (e-think) und setzt fort: „Mit den momentan ungünstigen Rahmenbedingungen sind die Ziele nicht zu erreichen. Daher sind unverzüglich effektive und effiziente Maßnahmen zu ergreifen. Dafür müssen sowohl kurzfristig als auch langfristig und strategisch wirkende energie-, umwelt- und forschungspolitische Instrumente eingesetzt werden, welche gemeinsam mit den Anstrengungen der Wirtschaft zu neuem Wachstum führen.“

    Immer noch importiert Österreich Erdöl, Gas und Kohle im Wert von 10 Milliarden Euro jedes Jahr. Neben der Ablöse von schädlichen Energien durch saubere Energien bietet die Energiewende Riesenchancen für Unternehmen und damit die Wirtschaft. „Um diese Chancen ausnutzen zu können, brauchen die erneuerbaren Energien Rückenwind durch günstige Rahmenbedingungen von der Politik“, bemerkt Peter Püspök, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) und ergänzt: „Ein boomender Heimmarkt ist der beste Nährboden für eine erfolgreiche Exportwirtschaft. Ertragsstarke Heimmärkte sind auch die beste und effizienteste Form der Forschungsförderung. Jene, die bei der Energiewende auf der Bremse stehen, schaden der österreichischen Wirtschaft nachhaltig, weil sie einmalige Chancen für die Wirtschaft behindern. Wir brauchen eine von allen Verantwortlichen unterstützte Aufbruchsstimmung für Erneuerbare Energien, damit viele Unternehmer motiviert werden, zu forschen und zu investieren. Eine Unterstützung der Erneuerbaren beziehungsweise Rückenwind für die Erneuerbaren bringt der Wirtschaft eine vielfache Dividende: Chancen für Unternehmen, zukunftssichere Arbeitsplätze, Exportmöglichkeiten und nicht zuletzt ein großer Beitrag für unsere Umwelt." 

    Erneuerbare mit großem Potential: Derzeit decken die erneuerbaren Energien bereits ein Drittel der gesamten Energieversorgung ab. 50.208 GWh kommen von der Biomasse, 5.700 GWh von der Windkraft, 2.130 GWh von der Solarthermie und 1.096 GWh werden von der Fotovoltaik beigesteuert. In Summe werden damit mehr als 13 Mio. t CO2 eingespart. Über 31.000 Beschäftigte erwirtschaften ein Umsatzvolumen von 4,7 Mrd. Euro. Die Exportquote im Technologiebereich reicht bis zu 90 Prozent. „Hier liegt für Österreich als Hochtechnologieland die große Chance auf den Märkten der EU sowie den andere relevanten internationalen Märkten mit den erneuerbaren Energien zu reüssieren“, bemerkt Püspök. 

    Windenergieheimmarkt in Turbulenzen: Der Windenergieausbau hat seit 2014 stetig abgenommen, dieser Trend wird sich trotz Ökostromnovelle bis 2018 weiter fortsetzen. Während der weltweite Ausbau der Windkraft stark weitergeht, ist auch in Europa die Windbranche durch die Änderung der Fördersysteme in vielen Ländern in Turbulenzen geraten. „Wir werden auch heuer mit einem Umsatzwachstum ans sehr erfolgreiche Vorjahr anknüpfen“, freut sich Bernhard Zangerl, Geschäftsführer von Bachmann electronic und setzt fort: „Die Umsatzbringer finden sich aber durchwegs außerhalb von Europa. Es ist zu hoffen, dass Europa möglichst rasch zu den ehemaligen Erfolgsjahren zurückfinden wird.“

    Biomassekessel geht Heimmarkt verloren: Auch wenn 80% des Biomassekesselverkaufs im Ausland umgesetzt wird, ist der Heimmarkt besonders wichtig. Dieser ist im letzten Jahr erneut abgesackt. Allein der Pelletskesselverkauf ist seit 2014 um beinahe drei Viertel auf 4378 verkaufte Stück eingebrochen. „Leere politische Versprechungen helfen uns hier nicht weiter“, bemerkt Morteza Fesharaki, Geschäftsführer von

    HERZ Energietechnik und ergänzt: „Die österreichische Biomassebranche ist international ganz vorne mit dabei. Um diesen Erfolg auch fortführen zu können, bedarf es klarer Rahmenbedingungen für Österreich, die den Heimmarkt vorwärts bringen.“ 

    PV Ausbau stagniert: 2016 konnte die Fotovoltaik bei der Gesamtinstallation die 1000 MWpeak überschreiten. Der Ausbau bewegt sich in den letzten Jahren um die 150 MWpeak. Damit die Fotovoltaik für die Stromversorgung mit Erneuerbaren einen entscheidenden Beitrag leisten kann, müsste sich die Zuwachsrate aber verzehnfachen. „Die Fotovoltaikbranche hatte in Österreich sehr oft mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen“, erklärt Christian Bairhuber, Geschäftsführer von IBC SOLAR und weiter: „Wenn der Heimmarkt schwächelt, erschwert dies auch den Export.“

    „Wir brauchen Quantensprüngen beim Ausbau der erneuerbaren Energien, um die Chancen für die Wirtschaft zu nützen, Arbeitsplätze zu sichern und unsere Klimaziele zu erreichen.“, fordert Peter Püspök ein. Dabei ist auch die Positionierung Österreichs in der EU-Ratspräsidentschaft von großer Bedeutung. Hier muss die Regierung sicherstellen, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien stark in der Europäischen Gesetzgebung wie der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie verankert wird. „Der Ausbau erneuerbarer Energien muss vorrangiges Ziel der neuen Bundesregierung werden“, so Püspök abschließend.