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    « Dramatische Beschleunigung der Energiewende für Klimaschutz notwendig | Main | EEÖ: Klima- und Energiestrategie muss für das Paris-Abkommen ausreichende Resultate liefern »
    Sonntag
    Jul102016

    IWF-Chefin Lagarde für rasche ökologische Steuerreform

    EEÖ setzt sich für eine ökologische Steuerreform mit ausreichend hohen CO2-Steuern in Österreich ein.

    Für Wirtschaft und Haushalte soll die Steuerreform aufkommensneutral sein, die Nettobelastung nicht ansteigen.

    Bei Finanz im Dialog am 17. Juni fragten wir IWF Chefin Christine Lagarde wie sie zur nationalen CO2-Bepreisung steht. Sie hielt einen Vortrag auf Einladung von Finanzminister Schelling, zu dem sie sich während ihrer Antwort mehrfach wandte.


    Sie antwortete ganz im Sinne des EEÖ und sprach sich für einen Abbau von Subventionen für fossile Energieträger aus um danach oder auch gleichzeitig CO2-Steuern einzuführen. Eine CO2-Bepreisung sei auch mit dem Emissionshandel möglich, aber die Steuervariante wird von Frau Lagarde bevorzugt. Auch brauche man nicht auf die Ratifikation von Paris durch andere Staaten warten sondern IWF-Studien zeigen, dass auch nationale Alleingänge bei der CO2-Befpreisung wirtschaftlich Sinn machen, auch wenn die vorteilhaften Resultate etwas geringer ausfallen als im Falle des Gleichklanges. Die Höhe der CO2-Preise zwischen 20 und 100 Dollar pro Tonne CO2 will Frau Lagarde andere entscheiden lassen. Der EEÖ schlägt von 2020 bis 2040 einen Anstieg von 20 Euro/t CO2 auf 125 Euro/t CO2 vor: EEÖ-Energiestrategie

    Finanzminister Schelling befürwortet bislang CO2-Steuern nur im EU-Gleichklang im Gegensatz zur Finanztransaktionssteuer. „Hinsichtlich der Umsetzung des Weltklimavertrags von Paris zeigte sich der Finanzminister offen für eine Diskussion über eine Steuerstrukturreform, wobei er hinsichtlich einer CO2-Abgabe eine gesamteuropäische Lösung anregte. In allen diesen Fragen stehe er im Kontakt mit dem Umweltminister, sagte Schelling auf eine diesbezügliche Frage von Bruno Rossmann.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160623_OTS0205/schelling-zur-wertschoepfungsabgabe-arbeitsplaetze-entstehen-durch-investitionen

    Aber lesen Sie selbst die Frage und Antwort bei Finanz im Dialog, auch im englischen Originaltext.