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    « EEÖ: Österreich braucht ambitionierte Energiepolitik mit Weitblick | Main | Atom-Gipfel: EEÖ fordert konkrete Maßnahmen! »
    Montag
    Apr162012

    Plank zu Atomstromgipfel: Weg frei für den „Blick nach vorne“

    Freiwillige Selbstverpflichtung zur Atomstromkennzeichnung ist guter Kompromiss und schafft Transparenz. Atomstrom-Aus in Österreich bildet wichtiges Fundament für eine zukunftsfähige österreichische Energiestrategie.

    Wien - „Die heutigen Ergebnisse des Atomstrom-Gipfels sind erfreulich und unterstreichen die österreichische Position, in der Energieversorgung in Zukunft durchgängig auf Atomstrom verzichten zu wollen. Wir hoffen, dass die vereinbarten gesetzlichen Regelungen, wie die vollständige Stromkennzeichnung, der freiwillige Verzicht der Energieversorgungsunternehmen auf Atomzertifikate und die Einführung eines Atomstrom-frei Gütesiegels auch in anderen europäischen Ländern Schule machen wird um die Allianzen gegen Atomstrom noch weiter zu vergrößern“, reagiert Josef Plank, Präsident von Erneuerbare Energie Österreich positiv auf die Verhandlung.

    EEÖ fordert zukunftsfähige Energiestrategie nach 2020.

    Für Erneuerbare Energie Österreich wurde mit der heutigen Vereinbarung eine wichtige Basis für die Erarbeitung einer zukunftsfähigen Energiestrategie nach 2020 gelegt. „Wir müssen jetzt den positiven Schwung der Atomstrom-Debatte nützen und endlich damit beginnen, die wirklich großen energiepolitischen Herausforderungen im Wärme- Strom und Treibstoffmarkt, aber auch in der Energie-Infrastruktur anzugehen. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, einen breiten Diskurs über die Energie-Zielsetzungen nach 2020 sobald als möglich zu starten, damit wir der Energiewende rasch näher kommen können“ erklärt Plank abschließend.

     

    Rückfrage-Hinweis:

    Verband Erneuerbare Energie Österreich
    Alexander Karner
    Tel.: 01 522 076 660
    Mail: karner@erneuerbare-energie.at